Parodontitis-Behandlung

Zähne brauchen ein stabiles Fundament

Zahnfleischrückgang, Mundgeruch und Zahnlockerung bis hin zu Zahnverlust sind die späten Symptome dieser oft lange unbemerkten Erkrankung.
Auf die frühen Symptome untersuchen wir unsere Patienten bei unseren Kontrollterminen und leiten bei Bedarf eine frühzeitige Behandlung ein – denn Zahnverlust muss heutzutage nicht mehr sein.

Was passiert bei der Parodontitis (früher auch Parodontose genannt)?

Bei der Parodontitis haben es schädliche Bakterien geschafft, die natürliche Zahnfleischschutzbarriere, die jeden Zahn umgibt, zu durchbrechen und siedeln sich so zwischen Zahn und Zahnfleisch an. Da sie dort in die Blutbahn gelangen und unser Herz schädigen können, sorgt der Körper im Rahmen der Bekämpfung der Bakterien für eine stärkere Durchblutung des Gebiets – und muss dafür den umgebenden Knochen abbauen. So kommt es zur Zahnlockerung.

Wie läuft die Behandlung ab?

Eine Parodontitisbehandlung gliedert sich in drei Teile: eine Vorbehandlung (Optimierung der Zahnpflege), eine Hauptbehandlung und eine dauerhafte Nachsorge. Die Erkrankung wird von Bakterien hervorgerufen, also geht es bei der Behandlung um konsequente Bakterienbekämpfung. Die Bakterien werden mit fein schwingenden Ultraschallinstrumenten in regelmäßigen Abständen unter dem Zahnfleisch hervorgeholt. So lange, bis die aufbauenden Reparaturprozesse des Körpers die abbauenden Prozesse der Bakterien überholt haben. In einigen Fällen ist eine zusätzliche Behandlung mit Antibiotika und Probiotika nötig.

Was kann ich unterstützend tun?

Jede Menge! Der Erfolg einer Parodontitisbehandlung liegt zu 80 bis 90 Prozent in Ihren eigenen Händen. Achten Sie auf tägliche akribische Zahnpflege vor allem mit passenden Zahnzwischenraumbürstchen (SOLO®-Prophylaxe). Vermeiden Sie schädliche Einflüsse wie Nikotin, Zucker und zu viel Fleisch. Essen Sie mindestens dreimal pro Woche grünen Salat, Spinat oder Rote Bete. Das darin enthaltende Nitrat wirkt entzündungshemmend und wirkt sich übrigens auch positiv auf den Blutdruck und die Hirndurchblutung aus.

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